Montag, 1. März 2010

Ein Monat ohne

Für einen kurzen Moment habe ich mit dem Gedanken gespielt, dass dies eine feste Rubrik werden könnte. Aber: das hieße ja, jeden Monat auf irgendetwas zu verzichten. Und wenn ich nicht anfangen will, auf irgendwelchen leicht umzusetzenden Kram zu verzichten - etwa, dass man einen Monat lang keine Musik einer bestimmten Band hört (wobei das bei einigen auch schwer würde) -, sondern auf Dinge verzichte, die ich mag, wäre das schon eher schwierig umzusetzen. Dazu habe ich nämlich zu wenig Selbstdiziplin.

Daher bleibt es erst einmal nur bei dem einen, heute beginnenden Monat. Und in diesem verzichte ich auf den Genuss von Alkohol. Ob mir das schwer fällt oder nicht, ist schwer zu sagen. Einerseits trinke ich nicht sonderlich viel Alkohol, andererseits ist so ein Bier am Abend oder am Wochenende (da darfs dann gerne auch mal ein Gin Tonic o.ä. sein) schon eine feine Sache. Warum gerade dieser Monat? Keine Ahnung. Vielleicht, weil er zeitlich nur wenig Gelegenheiten zu Räuschen und genüsslichem Trinken gibt. Auf jeden Fall kam mir die Idee neulich, und nun wirds durchgezogen. Interessant auch die Erfahrungswerte von jenen, die dieses "Experiment" bereits durchgeführt haben: die eine Seite sagt, man fühlt sich dabei sehr gut und gesund, die andere Seite sagt, es bringt überhaupt nichts mit sich und verändert nicht das geringste. Warten wirs ab. Am 1. April gibts dann jedenfalls abends wieder ein Bier. Mindestens. Und zwar beim Konzert der Shout Out Louds in Salzburg. Das gehört irgendwie dazu. Aber jetzt mach ich mir erstmal ne Apfelschorle auf. Prost!

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