Montag, 15. März 2010

Don't look back to the Kühlregal

Nach dem Feierabend husche ich noch schnell in den neben dem Büro befindlichen Rewe, um ein paar Zutaten für das Abendessen zu kaufen. Ich stehe gerade am Kühlregal, da läuft im Einkaufsradio (ein wirklich hassenswertes Wort - aber ich habe in den letzten Monaten festgestellt, dass da immer öfter auch mal brauchbare Musik läuft) "Don't Look Back In Anger". Reflexartig fange ich an, mitzusingen. Laut natürlich. Also, zumindest deutlich hörbar. Dafür ernte ich von dem Mann, der neben mir am Kühlregal steht, einen schrägen Blick, der irgendwo zwischen Verachtung, Mitleid und Entsetzen siedelt. Pah, Kulturbanause. Was kann ich dafür, dass der nicht weiß, was gut ist?

Gut gelaunt ziehe ich also von dannen und verleihe meiner guten Laune Ausdruck, indem ich einer noch sehr jungen Autofahrerin auf dem Parkplatz per Lichthupe bedeute, das ich ihr Vorfahrt gewähre. Und dass, obwohl sie während dessen mit dem Handy telefoniert. Zum Dank streckt mir ihre noch jüngere Beifahrerin wenig freundlich die Zunge raus. Der Mensch ist schon ein komisches Tier...

Für alle, die wissen was gut ist, hier ein Gänsehautvideo. An genau diesem Abend war ich übrigens in genau diesem Stadion, in genau diesen ca. 6 Minuten mit Tränen in den Augen. Ziemlich genau gegenüber des Kameramanns, by the way. An epic night.

Kommentare:

  1. Lustigerweise bin ich Samstag Abend auch wieder bei Oasis-youTube-Videos hängen geblieben

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  2. da bleib ich zwar immer mal wieder hängen, aber diesmal war es diesem Zufall geschuldet. Außerdem wollte ich diesen historischen Moment gerne noch einmal unterbringen. ;-)

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